Der Vorstand diskutierte bei der Sitzung im Culinarium aktuelle Themen, beispielsweise der nächste Standort der Asyl- und Obdachlosenunterkunft. Es wurde einhellig festgestellt, dass es viel Fingerspitzengefühl erfordere, geeignete Plätze verteilt über die ganze Stadt zu finden. Es jedoch ein großer Unterschied ist, ob eine sanierungsbedürfte Unterkunft wie in der Jahnstraße neu bebaut wird, oder ob ein seit Jahrzehnten beliebter Spielplatz mit alten schattenspenden Bäumen erst abgerissen werden soll, um ihn daneben wieder aufzubauen, weil es keinen alternativen Platz für eine Unterkunft gäbe.
Was bei betroffenen Tettnangern auf wenig Verständnis stößt ist, dass bereits 2018 eine Podiums-Veranstaltung mit Bürgermeister Walter, den Kirchen sowie allen Fraktionsvertretern stattfand, die alle bekräftigten, dass vor allem der bezahlbare Wohnraum fehle und dies als eines der dringendsten Probleme von Bürgermeister und Gemeinderat gelöst werden müsse.
Zahlreiche Nachbargemeinden haben zwischenzeitlich diese für den gesellschaftlichen Zusammenhalt wichtigen Weichen bei der Ausweisung von Bauland zukunftsfähig gestellt.
Warum werden jedoch in Tettnang neue Baugebiete ausgewiesen, ohne dabei Grundstücke für die Stadt erwerben zu können, die dann mit sozialen Vergabekriterien der Allgemeinheit zugute kämen und auch Wohnungen zu bezahlbaren Preisen realisiert werden könnten? Das bewährte „Tettnanger Baulandmodell“, das dies beinhaltete, wurde seit der Ackermannsiedlung ausgesetzt und ein neu anvisiertes Baulandmodell wurde immer wieder neu begründet verschoben anstatt im Gemeinderat beschlossen?
Kreistagsmitglied und Bundestagskandidat Volker Mayer-Lay informierte über Aktionen im Bodenseekreis. Volker Mayer-Lay will Infrastrukturverbesserungen wie die der Bundesstraßen, der Bodenseegürtelbahn, des Rad- aber auch Luftverkehrs mit dem Bodensee-Airport und die wichtige Landwirtschaft in Einklang bringen.

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