Das Sanitätshaus Martin wurde im Jahre 1992 durch den Orthopädiemechaniker-Meister Gunther Martin gegründet. Heute bietet das Sanitätshaus rund 40.000 verschiedene Artikel, bezogen auf Orthopädie- und Reha-Technik an und hat sich zwischenzeitlich zum Sanitätshaus MOT GmbH umfirmiert.

Zum 30-jährigen Jubiläum haben sich einige Interessierte beim CDU-Bürgerstammtisch ein Bild von den medizinischen Produkten bzw. Räumlichkeiten machen dürfen. Herr Martin führte die Besucher durch die angemieteten Gebäude, die von der Fläche her inzwischen sehr beengt sind und von den rd. 40 Mitarbeitern alles abverlangen, um die Arbeitsabläufe tagtäglich gut organisieren zu können. Der steigende Bedarf an medizinischen Produkten für Gesundheit und Pflege erfordert auch mehr Platz für Mitarbeiter, Beratungs- und Lagerräume, der derzeit leider in Tettnang nicht mehr vorhanden ist. Da Tettnang als Wirtschaftsstandort für Unternehmen attraktiv bleiben soll, erkundigte sich CDU-Vorsitzender Daniel Funke beim Inhaber darüber, welche Zukunftspläne er habe, um das große Platzproblem zu lösen und gleichzeitig das vorhandene Innovationspotential seines Betriebes zur Entfaltung zu bringen.

Der Betriebsinhaber erläuterte dies den Anwesenden. Er fügte hinzu, dass er sich ebenfalls mehrfach an die Stadt gewandt habe, bezüglich der Not an Mitarbeiterparkplätzen und ihm leider keine Lösungsvorschläge gemacht werden konnten.

Im Zusammenhang mit der generell unbefriedigenden Parkplatzsituation können es Bürger nicht verstehen, dass Bürgermeister und Gemeinderäte wiederholt über Logos und teure Marketingmaßnahmen diskutieren, aber kein zentrumnahes Parkhaus bauen, um weggefallenen, öffentlichen Parkraum zu kompensieren und dadurch Tettnang als Einkaufsstadt attraktiver zu machen.

Im Sanitätshaus werden Prothesen individuell hergestellt oder Orthesen gescannt produziert. Auszubildende werden in verschiedenen Zukunftsberufen ausgebildet, beispielsweise als Orthopädieschuhtechniker oder Diagnostiker und sind sehr willkommen. CDU-Schatzmeister Thomas Maier war von der Abteilung „Ganganalyse, Haltungs- und Leistungsdiagnostik“ begeistert, als Sportwissenschaftler Felix Heppeler seinen Arbeitsbereich vorstellte, der auch gern von Sportlern aufgesucht wird.

Am Ende der Besichtigung gratulierte Sylvia Zwisler Gunther Martin und den Mitarbeitern zum runden Jubiläum: „Wir wünschen Ihnen weiterhin viel Erfolg und hoffen, dass MOT als eine feste Größe für hilfsbedürftige Menschen in Tettnang erhalten bleibt!“

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